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Ostholsteiner vom 5.7.2017
„Politischer kann Tanztheater nicht sein“…… „ das Ergebnis ist eine mehr als sehenswerte Aufführung in der Auseinandersetzung mit Krieg, Terror und Flucht auf der einen und sinnentleerter Wohlstandsgesellschaft auf der anderen Seite.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar: " Haltlos vor dem Deutschlandspiel….

Ulrike Pfeiffer ist mit ihrer Schule für Rhythmik und Tanz „ Impuls“ wieder am Puls der Zeit.
HALTLOS - ein Spiel in 10 Szenen, in dem eine Familie im Mittelpunkt steht. Schwer erschüttert durch die Firmenpleite des Vaters werden die Emotionen und Gedanken der Familien-mitglieder in unterschiedlichen Facetten eingefangen. Dies gelingt durch die hervorragende Choreographie von Ulrike Pfeiffer, mit der sie ihre Tänzer agieren lässt.
Es entstehen sehr eindrucksvolle Bilder, die den Zuschauer von Anfang an auf einem sehr hohen Spannungsniveau abholen und durch den Abend tragen. Mit Moritz Meinekat - einem ehemaligen Schüler- als Leiter der Technik erhalten die Szenen mit der Beleuchtung einen ausdrucksstarken Impuls:
" Licht, Tanz und Musik ergeben eine Ganzes“, so Ulrike Pfeiffer.
Die Betroffenheit der Akteure ist zum Greifen nahe. Verständlich , denn die Schüler haben unter ihrer Leitung dieses Tanztheater entstehen lassen und sind dabei auch gefühlsmäßig an ihre Grenzen gestoßen, erklärt Ulrike Pfeiffer in ihrer Begrüßung. Am Puls der Zeit- eine Schule, die Themen ihrer Schüler aufgreift und umsetzt- eine tolle Sache. Absolut sehenswert und vor dem Deutschlandspiel ein besonderes Highlight."
Von P. M.


























































 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Das Tanztheaterstück

„Laila –
Eine Reise ins Ungewisse“


beschäftigt sich mit Extremsituationen menschlicher Existenz: Sicht-Fremd-Fühlen, Heimatlosigkeit, Einsamkeit, Verrat, Isolation und Ausgrenzung, Existenzangst, Todesangst.
Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Realität illegaler Einwanderungen erzählt „Laila - Eine Reise ins Ungewisse“ authentisch und einfühlsam die Geschichte eines afghanischen Mädchens, das aus ihrem von Kriegen und Terrorismus zerrütteten Heimatland flüchten muss und illegal nach Deutschland kommt.


Presse/ Ostholsteiner:
„Tanztheater mit beklemmender Realität"

Das hautnah an die Rea-lität auch in Ostholstein gemahnende Bühnengeschehen ließ kaum einen der rund 300 Premierenbesucher in den Schlossterrassen ungerührt: Das von über 30 Jugendlichen als Tanztheater präsentierte Stück „

Laila-
eine Reise ins Ungewisse“

zeigt in einprägsamen Szenen… das Schicksal eines Mädchens aus Afghanistan, das vor Gewalt flieht und im Zufluchtsort Deutschland neue Drangsalierungen erlebt. ….. Riesenbeifall war ihr Lohn.“  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 Presse:

 Ostholsteiner Anzeiger
  vom 20. 1. 2010:

  35 Tänzerinnen und Tänzer
  schreiben gemeinsam mit
  Ulrike Pfeiffe
  ein Tanztheaterstück
  – angeregt durch ein reales
  Ereignis….. ein Hauch von
  Westside – Story, der Verrat an
  den eigenen Kindern durch die
  Gier an Profit, das Opponieren
  gegen Erwachsene, kultur
  -polit. Auseinandersetzungen
  sowie die Nutzung der Medien
  und der Wirtschaftskrise
  brachten die jungen Darsteller
  nachvollziehbar rüber……

  Lübecker Nachrichten
  vom 27. 1. 2010:

  Temporeich und fetzig:
  Tanztheater Fatamu in Eutin…..
  …als das Theater zugunsten
  einer modernen Freizeitanlage
  abgerissen werden soll, kommt
  es zum Konflikt zwischen
  „tagträumenden Kindern“ und
  „nutzenorientierten".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Am 25. und 26. Januar
 war es endlich soweit:
 25 Kinder und Jugendliche
 im Alter von 9- 15 Jahren
 präsentierten die neue
 Tanztheaterproduktion von
 impuls, Schule für Rhythmik
 und Tanz in Eutin vor aus-
 verkauftem Haus!


 
Unter der künstlerischen Leitung
 von Ulrike Pfeiffer war nach fast
 2 Jahren wieder ein eigenes
 Stück entstanden:


 „Die goldene Kugel“,
  frei inspiriert nach
 „Herr der Diebe“
  von Cornelia Funke.

 
Wie auch in den vorhergehenden
 Tanztheaterproduktionen wurden
 auch hier in viel, viel Eigenarbeit
 Texte selbst geschrieben,
 Tanzsequenzen über Impro-
 visation und zeitgenössisches
 Tanztraining erarbeitet, Rollen
 entwickelt und ausgestaltet,
 Ideen entwicklet und auch wieder
 verworfen und am Ende alles zu
 einem „Gesamtkunstwerk“
 zusammen gefügt, welches mit
 der ursprünglichen Vorlage nur
 noch wenig gemeinsam hatte.
 Ein eigenes neues Stück unter
 starkem Einbezug der Ideen der
 Kinder und Jugendlichen war
 entstanden: „Die goldene Kugel“
 Die Bühne als „gelebter“ Raum
 und der Einsatz von Licht als
 künstlerische Ausdrucksmittel,
 sowie verschiedene
 Materialien machten es möglich,
 völlig auf ein Bühnenbild zu
 verzichten. Der Wechsel von
 temporeichen Szenen und
 poetischen Momenten in
 Verbindung mit ausgewählten
 Musikstücken ließ die Zuschauer
 in eine Welt voll bewegter Bilder
 eintauchen.

 
Ostholsteiner Anzeiger
 
vom 31. Januar 2008:

 „ Bunte Kostüme und atem-
 beraubende Tanzszenen
 entführten am  Wochenende
 Besucher des Theaters am
 Schloss (Eutin) in eine fremde
 Welt. Mit dem Tanztheater
 „die Goldene Kugel“  verzauberte
 die Schule für Rhythmik und
 Tanz für zwei Tage die Bühne
 in ein karnevalbuntes Vendedig.“
 

 

"Grenzen"  - Juli 2017

In „Grenzen“ prallen die Lebenswelten von jungen Flüchtlingen und deutschen Jugendlichen aufeinander. Entstanden ist eine Tanztheaterproduktion, die sich als Plädoyer für Mitmenschlichkeit, Toleranz und Respekt dem Anderen gegenüber versteht. 32 Jugendliche im Alter von 10 – 19 Jahren haben sich unter der Leitung von Ulrike Pfeiffer mit der Frage auseinandergesetzt, was Grenzen in unserer durch Konflikte geprägten Welt für jeden Einzelnen und für die Gemeinschaft bedeuten.Nach 2 Jahren Recherche, Diskussionen, Experimentieren und Improvisieren ist ein eigenes Stück entstanden, dass temporeich, dabei einfühlsam und pointiert die Thematik im Sinne der Jugendlichen auf die Bühne stellt.

   
 
 

In „Grenzen“ bebildert der Tanz auf der einen Seite die Begegnung mit Krieg, Terror und Flucht und den alltäglichen Herausforderungen einer hoch entwickelten Wohlstandsgesellschaft. Auf der anderen Seite findet er eine eigene Sprache für Empfindungen und Erlebnisse, für die es keine Worte gibt. Er berührt dort, wo Worte Grenzen setzen und gibt Raum für Emotionen. Grenzen im welt- und gesellschaftspolitischen Zusammenhang, aber auch der Sinnhaftigkeit von Grenzen werden so aus dem Blickwinkel junger Menschen beleuchtet:

 

Das Glück der Geburt bestimmt über den Ort der Kindheit. Was bedeutet es, Kind zu sein in Kriegsgebieten, welch ein Glück bedeutet es hier in Deutschland geboren zu werden? Was heißt es, ein Leben in Perspektivlosigkeit, in Krieg und Terror zu beginnen oder in einer Wohlstandgesellschaft aufzuwachsen? Wie verantwortlich gehen wir mit Freiheit und Demokratie um? Am Beispiel von Malak, einem Mädchen aus Syrien wird exemplarisch eine typische Fluchtgeschichte aufgegriffen. Als roter Faden leiten ihre Erinnerungen und Erlebnisse durch das Stück. Ihr gegenüber stehen 2 deutsche Jugendliche, Stella und ihre Schwester. Sie hinterfragen beide auf sehr unterschiedlich Weise ihr Leben in einer Wohlstandgesellschaft, die durch Konsum und Wettbewerb bestimmt ist. Über die Begegnung mit Malak verschieben sich ihre Grenzen....

Grenzen: ausgrenzen, begrenzen, abgrenzen, grenzwertig, grenzenlos, Grenzen?
Welche Grenzen sind sinnvoll? Welche Grenzen müssen wir überdenken? Wann hinterfragen, wann überschreiten wir sie? Was bedeutet Ausgrenzung? Was bedeuten Grenzen für eine Gesellschaft und für jeden Einzelnen von uns?

 
 
 
 
  

So heißt es im Stück: "Meine Freiheit sind deine Grenzen und deine Grenzen sind meine Freiheit". Das Stück regt an zur eigenen Auseinandersetzung mit der Thematik. Die Jugendlichen des Tanztheaterensemble von impuls sind dieser Frage zwei Jahre nachgegangen. Die Idee zu diesem Stück hatten die Jugendlichen im Sommer 2015, als Deutschland seine Grenzen für viele Flüchtlinge öffnete. Im Laufe der Probenarbeiten zu "Grenzen" Zeit entwickelte sich die weltpolitische Lage so schnell, dass die Aktualität des Stückes immer wieder neu angepasst und hinterfragt werden musste. Die Jugendlichen luden minderjährige und erwachsene Flüchtlinge zu sich in den Unterricht ein, hörten deren Lebensgeschichte und diskutierten mit ihnen.

 

"HALTLOS"
Das Schicksal einer Familie in der heutigen Gesellschaft steht im Mittelpunkt dieser neuen
Tanztheaterproduktion. Arbeitslosigkeit und gesellschaftlicher Abstieg lassen eine Familie den Halt verlieren.
Das Drama nimmt seinen Lauf und erschüttert die Lebensgrundlage jedes einzelnen Familienmitgliedes.

 „Haltlos“ ist bereits die 10. Tanztheaterproduktion von impuls – Schule für Rhythmik und Tanz in Eutin
(Ostholstein). 30 Jugendliche im Alter von 10 – 18 Jahren haben innerhalb von zwei Jahren
das Stück gemeinsam entwickelt, ausgearbeitet und geprobt.

 
   
 
 
   
   
 

 
 
 
  

 

 
 
„Laila- eine Reise ins Ungewisse“

 
Ohne Eltern,ohne Deutschkenntnisse und mit schrecklichen
 Erinnerungen. So kommen sie nach Deutschland. Sie sind
 noch halbe Kinder, vierzehn oder fünfzehn Jahre alt, aus einer
 Heimat geflohen, in der Krieg, Verfolgung und Tod herrschen.
 Ganz allein erreichen sie nach oft strapaziösen Reisen
 Deutschland. 3000 bis 4000 Kinder erreichen jedes Jahr
 ohne Eltern die Bundesrepublik, für ganz Europa geht das
 Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen von 100 000
 minderjährigen Flüchtlingen aus, die ohne Eltern hier gestrandet sind.Laila ist eine von 100 000. Mit dem letzten  Geld der Eltern in Afghanistan losgeschickt mit Hilfe einer Schleuserbande. Ziel Schweden, dort sollen die Behörden mitfühlend sein, heißt es. Entdeckt aber schon in Neustadt an der A1, aufgegriffen von der Bundespolizei. Und da geht die Geschichte los, „Laila - eine Reise ins Ungewisse“ - aufgeführt von 34 Jugendlichen der Eutiner Tanz- und Rhythmikschule Impuls. Flucht, Verzweiflung, Abschiebung ? passt das in ein Tanztheater, noch dazu von Jugendlichen? Ein schwerer Stoff, kein Wohlfühltheater, aber trotzdem: es passt, das war der Eindruck von über 2000 Besuchern bei insgesamt sechs Vorstellungen in den Eutiner Schlossterrassen.

  
 
Über zwei Stunden zeigen die Jugendlichen die Geschichte von Laila, diesem verschlossenen Mädchen, das
 sich in undurchsichtigen Behördenabläufen wieder findet und in einer Schulklasse landet, in der Mitgefühl ein
 Fremdwort und Mobbing der Alltag ist. Tanz und Schauspiel wechseln sich ab und beeindruckend ist wie
 intensiv das Stück ist, in den beklemmenden Situationen wie auch in den Hoffnung weckenden Phasen.

  
 
Ein Jahr lang haben die 34 Jugendlichen unter der künstlerischen Leitung von Ulrike Pfeiffer an dem Stück
 gearbeitet. Und eine besondere Dynamik bekam die Arbeit daran als die Tanzschüler über Amnesty International
 auch Kontakt zu afghanischen Jugendlichen bekamen. Da zeigte sich nämlich, dass die Lage dieser allein-
 gelassenen Flüchtlingskinder noch schwieriger ist als gedacht. Das Stück musste also umgeschrieben werden.
 Wie viel Solidarität leisten wir uns auf der Sonnenseite der Erde? Als es ernst wird und Laila die Abschiebung
 droht, muss sich zeigen wer sein Herz am rechten Fleck hat. Ein turbulentes Ende, aber kein Happy End.

    
  
  

   
   
   
   
Stehende Ovationen am Ende der Vorstellungen, sie waren Anerkennung für eine Tiefe und Intensität, die
 außergewöhnlich war. Und nicht nur das Publikum erreichte das Stück, auch für die 34 Jugendlichen war es
 eine besondere Erfahrung. Bewusst sei ihnen geworden, dass sie nur Glück gehabt hätten, hierzur Welt
 gekommen zu sein, erzählten einige. „Laila - eine Reise ins Ungewisse“ war bereits die achte Produktion
 von Jugendlichen der Tanz- und Rhythmikschule Impuls.


„Was für ein Theater!“


kam am 16.Januar 2010 im Theater am Schloss in Eutin zur Aufführung. Zwei Jahre hat Ulrike Pfeiffer gemeinsam mit ihren Schülern, der Tanztheatergruppe Fatamu (Fantasie, Tanz, Musik), an dem Stück gearbeitet. Dabei entstand in den wöchentlichen Unterrichtsstunden eine völlig frei erfundene Handlung, die 10 bis 16 Jahre alten Tanzschüler entwickelten gemeinsam die verschiedenen Figuren des Stücks, stellten die Musik zusammen und erarbeiteten eine eigens zur Handlung und der Musik passende Tanz-Choreographie.





Herausgekommen ist ein Theaterstück, dass sich gekonnt aller Mittel des modernen Tanztheaters bedient und lebensnah eine Geschichte erzählt, die nicht ganz ohne jeden Realitätsbezug ist – „Was für ein Theater!“: Die Tanzgruppe um Ulrike Pfeiffer hat mit „Was für ein Theater!“ ein brandaktuelles Thema aufgegriffen: Sah es bis vor kurzem noch so aus, als sei sogar die eigene Spielstätte in Eutin von einer Schließung bedroht, bleibt doch zu konstatieren, dass landesweit nur sehr wenig Aufführungsorte zu finden sind, wo ein solch raumgreifendes Tanzstück mit 30 Jugendlichen präsentiert werden kann.



Zum Inhalt:
Irgendwo in einer großen Stadt; wie so häufig fehlt es an Orten, an denen Jugendliche sich einfach treffen können. In einem leicht heruntergekommenen alten Theater entdecken eine Gruppe von Kids unterschiedlichster sozialer Herkunft einen solchen Ort, den sie kurzerhand für sich vereinnahmen. Unter der Anleitung des ehemaligen Theaterregisseurs August proben die Jugendlichen zusammen Tanzstücke. Eines Tages während der Proben - Carl Orffs Carmina Burana stehen auf dem Programm - wird bekannt, dass das alte Theater einer modernen exklusiven Freizeitanlage weichen soll. Die Gruppe ist geschockt. Als auch noch heraus kommt, dass die Eltern einiger der Kids an der geplanten Theater-Schließung beteiligt sind, kommt er fast zum Bruch der Theatergruppe. Doch dann raufen sie sich zusammen und beschließen gegen die geplante Schließung anzugehen …





I
n 4 Aufführungen trotzten die Zuschauer den winterlichen Zuständen der Strassen und kamen in Massen in das Theater am Schloss: aufgrund der großen Begeisterung wurden kurzfristig 2 Aufführungen für Schulklassen angeboten: 28 Klassen der Jahrgangsstufen 5 – 9 sahen das Stück!





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  "Die goldene Kugel", Januar 2008
 

 
  
 
 
  
 
   
 

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